Von seltenen Dünentälern und Sand-Salzwiesen

Mit ihren tief eingeschnittenen, halboffenen Dünentälern und seltenen Sand-Salzwiesen bietet die Odde ein Refugium für Flora und Fauna. Doch die urwüchsige Landschaft verändert sich kontinuierlich – besonders in sturmflutreichen Jahren.

 
Sonnenaufgang über den Hörnumer Dünen – besser kann ein Tag nicht starten!
 

Das Naturschutzgebiet Hörnum-Odde wird fachlich als "Küstendünengebiet mit pflanzengewachsenen und vegetationsfreien Dünenformationen" definiert. Umrahmt wird die Hörnum-Odde von Dünen, die für die Küstenlandschaft besonders typisch sind. Die jüngsten Sylter Dünenformationen sind etwa 3000 Jahre, die ältesten bis zu 8000 Jahre alt. Schon früh begannen die Menschen, die Dünen zu bepflanzen, da diese einen natürlichen Schutzwall gegen das Meer bieten. Nur wenige Pflanzen können auf dem kargen Sandboden der Dünen existieren. Dazu gehören vor allem der Strandhafer und der Sandroggen. Sie bilden bis zu 20 Meter lange Wurzeln, um in dem feinen Sand Halt zu finden.

Die Sylter Dünennatur ist mit keiner deutschen Landschaft vergleichbar. In der baumfreien Hörnumer Heide können Sie Pflanzen wie die Zwergbinse entdecken. Führungen bringen Ihnen Sonnentau, Kreuzkröte und andere außergewöhnliche Arten der „Küstenwüste“ näher.

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