Sylt entdecken: Die besten Ausflugstipps

Urlaub auf Sylt, das steht für den Reiz der Kontraste: Schäumende Brandung und stilles Wattenmeer. Die pulsierende Inselmetropole Westerland und verträumte Dörfer. Nachtleben und Tagträume. Trubel und Erholung.

 
Sylt entdecken

Das Kapital der Insel ist ihre Natur. Bereits ab 1923 wurden einzelne Gebiete nach und nach unter Landschafts- oder Naturschutz gestellt. Entlang der Sylter Ostküste erstreckt sich das Wattenmeer, das als Nationalpark den höchsten Schutzstatus genießt. Wissenschaftler haben ermittelt, dass sich in einem Quadratmeter Wattboden mehr lebende Substanz als etwa im tropischen Regenwald findet! Der Urlauber lernt den markanten Lebensraum Wattenmeer am besten bei einer Wattwanderung unter fachkundiger Leitung kennen.

Einige interessante Sylter Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten finden Sie in der rechten Spalte.

Sylt Marketing GmbH

Sylt-Aquarium, Westerland

Das "Sylt Aquarium" in Westerland zeigt sowohl die Unterwasserwelt der Tropen als auch die des Nordatlantiks. Über 2000 Fische aus etwa 150 Arten tummeln sich hier zwischen Korallen und Felsen, darunter Haie, Rochen, Muränen, Rotfeuerfische und Clownfische. Besonders eindrucksvoll: Der "Spaziergang unter Wasser" durch einen zehn Meter langen gläsernen Tunnel.

Freizeitbad "Sylter Welle“, Westerland

Mit großem, mit Nordseewasser gefüllten Wellenbecken, Sprudelbecken, Whirlpool zum Relaxen sowie Außenbecken für den Abstecher ins Freie. Den Nachwuchs locken drei unterschiedliche Rutschenanlagen. Ins Schwitzen kommen die Besucher der "Sylter Welle" hingegen in der großzügigen Saunalandschaft.

Denghoog - Hünengrab in Wenningstedt

In Wenningstedt führen ein paar Stufen hinab in die Sylter Unterwelt. Sie verbirgt sich in einem unscheinbaren Hügel, Denghoog genannt und unweit des Dorfteichs gelegen. Das 5.000 Jahre alte Hünengrab kann besichtigt werden, wobei fachkundige "Grabwächter" den Besuchern von der Geschichte dieses Kulturdenkmals berichten. Beeindruckend ist die ebenso schlichte wie geniale Bauweise des Denghoog. Die Steinkolosse – zwölf Findlinge tragen drei wuchtige, bis zu 20 Tonnen schwere Deckensteine – mussten zentimetergenau eingepasst werden, sonst wäre das Grab unweigerlich eingestürzt.

Vogelkoje, Kampen

Nördlich von Kampen findet sich eine grüne Oase mit opulenter Flora und Fauna. 1767 hatten Sylter dort eine Vogelkoje nach holländischem Vorbild angelegt. Und so war hinter Kampen für viele vorbeiziehende Enten Endstation – mit 25.224 Tieren brachte das Jahr 1841 ein Rekordergebnis. Heute gewähren die rekonstruierte Fanganlage und ein Lehrpfad dem Besucher einen anschaulichen Einblick in die Koje.

Erlebniszentrum Naturgewalten, List

Hier erfahren Besucher auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf unterhaltsame Weise viel Wissenswertes über die drei Themenbereiche "Kräfte der Nordsee", "Leben mit Naturgewalten" sowie "Klima, Wetter, Forschung". Neben Exponaten sind hier unter anderem zahlreiche Naturfilme zu sehen, die zum größten Teil eigens für das Erlebniszentrum gedreht wurden.

Tierpark, Tinnum

Ein Erlebnis für die ganze Familie ist ein Besuch im Tierpark in Tinnum, der über 300 einheimische und exotische Bewohner beherbergt. Zusammen mit einem vielfältigen Bewuchs von Blumen und Bäumen bildet der Tierpark ein kleines Paradies. Viele Tiere lassen sich streicheln oder füttern, außerdem kann man auf Teichen Boot fahren und auf dem Spielplatz oder einer Hüpfburg toben.

Altfriesisches Haus, Keitum

In Keitum steht das Museum Altfriesische Haus. Hier wurde die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert. Jeder Raum vermittelt anschauliche Hintergründe über das Leben der Ahnen. Nur ein kleines Stück weiter finden Sie das Sylter Heimatmuseum. Dort macht die Vielfalt der Exponate den besonderen Reiz der umfangreichen Sammlung aus: Historische Sylter Trachten und schmucke Fliesen sind zu sehen, Standuhren und Tabakdosen, Spinnräder und Schränke, gefüllt mit feinem Porzellan, sowie viele weitere Exponate aus der Sylter Geschichte.

Morsum-Kliff, Morsum

Rund zehn Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentiert das Morsum-Kliff. Nebeneinander fächern sich hier drei Erdschichten vom Jungtertiär bis zur Eiszeit auf: Der schwarzgraue Glimmerton (bis zu zehn Millionen Jahre alt), der rötliche Limonitsandstein (sechs Millionen Jahre) und der weiße Kaolinsand (drei Millionen Jahre). Ursprünglich lagen diese drei Schichten übereinander, wurden in der Eiszeit jedoch von Gletschern unter ungeheurem Druck aufgebrochen und nebeneinander gepresst.

Kontakt