Ihre Neuigkeiten aus Hörnum

 
 
  • 11.09.2017  Red Bull am Ziel

    Red Bull am Ziel

    Sylter Rundschau vom 11. September 2017: Harter Kampf gegen Kälte und Sand

  • 08.09.2017  Red Bull 2017

    Red Bull 2017

    Sylter Rundschau vom 08. September 2017: Auf die Plätze, fertig, los

  • 26.07.2017  Zukunft Hafen

    Zukunft Hafen

    Sylter Rundschau vom 26. Juli 2017: „Dieser Abend soll dazu dienen, Sie zu überzeugen“, appellierte Ole von Beust gleich zu Beginn der Einwohnerversammlung an die etwa 200 Hörnumer, die am Montagabend in den großen Saal des Hapimag-Resorts im Inselsüden gekommen waren. Der ehemalige Erste Bürgermeister Hamburgs, der von der Gemeinde engagiert wurde, um die Entwicklung des Hörnumer Hafens mit seiner Erfahrung zu unterstützen, war sichtlich daran interessiert, dass die Entwürfe positiv aufgenommen werden. Und wird am Ende des Abends Grund zum Anstoßen gehabt haben. Aber dazu später mehr. Zunächst stand der marode Hafen im Vordergrund. Alle sind sich einig, dass dort endlich etwas passieren muss: Ein Teil der Hörnumer Hafenanlagen ist baufällig, die Nord- und die Südmole mussten im Herbst vergangenen Jahres sogar gesperrt werden – wegen Einsturzgefahr. Die Kutter der Muschelfischer und die Adler-Ausflugsschiffe machen teilweise „im Päckchen“ fest, sodass Passagiere mehrere Schiffe überqueren müssen (wir berichteten). „Es ist fünf nach Zwölf und wir müssen endlich handeln“, so Hörnums Bürgermeister Rolf Speth. Insgesamt drei internationale Architekturbüros waren nach Einsendung ihrer Entwürfe in die engere Wahl gekommen. Die Entscheidung fiel schließlich auf den Entwurf von Patrick Dierks, der bereits das Hotel Budersand und die erst kürzlich entstandenen Hörnumer Holzhäuser entworfen hat. Er arbeitet für das renommierte Architektenbüro „Gerkan, Marg und Partner“ (gmp). Die Projekt-Präsentation am Montag übernahm aus Urlaubsgründen allerdings sein Kollege Kristian Spencker, der souverän die Pläne erklärte. Er betonte gleich zu Beginn seines Vortrags, dass bei diesen Entwürfen „noch nichts in Beton gegossen ist“, sondern dass es sich bei der Neu-Entwicklung des Hafens um den Beginn eines Prozesses handle. „Wir möchten diesen Entwurf als eine Vision verstanden wissen und möchten mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen“, so der Architekt zum Publikum. In ihren Plänen hätten sich die Architekten ganz bewusst an unterschiedlichen Elementen der Insel orientiert: Steinerne Strände und Treppen muten wie übereinander lappende Eisschollen an, Dächer sind von der Sylter Dünenlandschaft inspiriert und die Architektur der Gebäude, in denen Gastronomie und Einzelhandel entstehen sollen, leite sich vom bestehenden Hörnumer Ortsbild ab. „Es ist kein Hafen aus einem Guss, das haben wir ganz bewusst vermieden“, erklärte der Architekt, „sondern wir möchten eine Vielgestaltigkeit erwirken, die auch den unterschiedlichen Funktionen des Hafens gerecht wird“. Das bedeute für ihn, dass aus einem bisher rein funktionalen und gewerblich genutzten Hafen „ein Kosmos wird, der alle Aspekte von Hörnum in einer Art und Weise aufnimmt“. Auch wenn sich das Hafenbild insgesamt stark verändern wird, soll eines erhalten bleiben: „Die gesamte Hafenkontur wird sich – vor allem aus strömungstechnischen Gründen – stark an die alte Form angelehnt“, so Spencker. Allerdings sähen die Pläne ein um mehrere Tausend Quadratmeter vergrößertes zentrales Hafenbecken vor. „Da geht es natürlich vorrangig um eine bessere Manövrierfähigkeit für die gewerbliche Schifffahrt“, betonte der Architekt. Ein wichtiger Punkt sei den Architekten die „zwei unterschiedliche Atmosphären“, die auf dem Gelände geschaffen werden sollen: Zum einen die rein gewerbliche Nutzung mit den Muschelfischern und der Adler-Reederei und zum anderen die Nutzung als Marina am nördlichen Ende des Hafens. Außerdem sollen die Molen keine reine Schutzfunktion mehr innehaben, sondern genutzt werden können. „Wir möchten, dass die Molen als Teil einer Hafenpromenade auch betreten werden können“, so Spencker. Weiter werde eine schwimmende Insel geplant, die der nördlichen Mole am südlichen Ende vorgelagert ist. „Diese Insel kann eine Bühne für Sommertheater sein, ein schwimmendes Café oder – zu bestimmten Anlässen – kann hier der Hafen sogar für einen Rundgang geschlossen werden. Das Hörnumer Publikum zeigte sich insgesamt angetan von den vorgestellten Entwürfen. Lediglich die Frage, wo in der Hochsaison die vielen Autos abgestellt werden sollen, konnte in der Versammlung nicht klar beantwortet werden. Die Ideen reichten von einem überdachten Parkplatz über eine Tiefgarage bis hin zu der Möglichkeit, die Autos außerhalb des Ortes stehen zu lassen und die Personen dann mit Shuttle-Bussen nach Hörnum zu bringen. Auf Initiative von Sven Paulsen, dem Inhaber der Reederei Adler-Schiffe, wurde schließlich ein Meinungsbild erstellt: Nur wenige Hörnumer in dem überfüllten Saal sprachen sich gegen die Entwürfe aus, die meisten zeigten sich einverstanden. Für diejenigen Beteiligten, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit der Zukunft des Hörnumer Hafens beschäftigt haben, war die Veranstaltung sehr erfolgreich. Jetzt muss nur noch die – nicht unwichtige – Frage der Finanzierung geklärt werden. Erste Schätzungen des Projektes belaufen sich auf etwa 15 Millionen Euro. Fest steht, dass sich Bund und Land unter bestimmten Voraussetzungen an der Finanzierung beteiligen würden. Darauf ist die Gemeinde auch angewiesen. „Leider ist das sehr kompliziert“, sagte Ole von Beust auf Nachfrage und versicherte: „Wir kriegen das alles hin, es geht nur nicht von heute auf morgen.“ Julia Nieß

  • 13.07.2017  Hörnumer Leuchtfeuer

    Hörnumer Leuchtfeuer

    Sylter Rundschau vom 13. Juli 2017: Knapp ein Jahr hat es gedauert, doch nun ist das Ziel erreicht: Um das ehemalige Leuchtfeuer der Hörnum Odde im Zentrum des Inselsüdens aufstellen zu können, haben 100 Einheimische und Gäste insgesamt 40 650 Euro gespendet. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass sich auf den Aufruf hin so viele finanziell beteiligt haben“, sagt Gemeindevertreterin Ulrike Lund (AWGH). Derzeit laufe der Bauantrag – wenn dieser genehmigt ist, soll zunächst das Beton-Fundament gegossen werden, in dem das Leuchtfeuer schließlich verankert werden soll. „Wir hoffen, dass Anfang Herbst alles fertig ist und dort, wo jetzt noch die Glascontainer stehen, dann das Unterfeuer steht.“ Dass ihnen zukünftig das helle Leuchtfeuer ins Wohnzimmerfenster scheinen wird, müssen die Hörnumer allerdings nicht befürchten. „Es wird lediglich abends ein kleines Licht zusammen mit den Straßenlaternen angehen“, verspricht Lund. Über drei Jahrzehnte stand mit dem Hörnumer Leuchtfeuer ein markantes insularen Wahrzeichen auf der Düne an der Sylter Südspitze. Im November 2013 musste das weiß-rote Unterfeuer allerdings abgebaut werden: Zu stark hatten Wind und Sturmfluten an der Odde genagt und die ehemals hohe Düne, auf der das Leuchtfeuer im Jahr 1979 errichtet wurde, war größtenteils weggebrochen. Stark absturzgefährdet stellte es für die Spaziergänger eine Gefährdung dar, bis schließlich das Wasser- und Schifffahrtsamt kam und den kleinen Leuchtturm entfernte. Drei Jahre ist das nun her. Seitdem lagert die Gemeinde das Leuchtfeuer auf dem Bauhof am Campingplatz im Inselsüden, bis es in ein paar Wochen innerhalb der kleinen Parkanlage an der Rantumer Straße Ecke Steintal (siehe Foto links) stehen wird. „Unser Ziel ist es, dass auch das Umfeld des Leuchtfeuers neu gestaltet wird, damit Einheimische und Gäste eine attraktive Ortsmitte haben, die auch zum verweilen einlädt“, betont Lund. Dass das Leuchtfeuer wieder im Ort errichtet wird, war den Hörnumer Gemeindevertretern sehr wichtig. „Wir möchten, dass das Unterfeuer in unserem Ort bleibt und ein Mahnmal für den Küstenschutz darstellt“, betont Ulrike Lund. „Unsere Insel wird immer kleiner und durch die Errichtung des Leuchtfeuers im Ort machen wir alle vorbeikommenden Menschen darauf aufmerksam, dass wir weiterhin unsere Küste schützen müssen.“

  • 19.05.2017  Einsatz auf der "Kniepsand"

    Einsatz auf der "Kniepsand"

    Sylter Rundschau vom 19. Mai 2017: Einsatz auf der "Kniepsand"

  • 12.05.2017  Die Sylter Häfen

    Die Sylter Häfen

    Sylter Rundschau vom 12. Mai 2017: Die Sylter Häfen

  • 20.04.2017  Bombenfund an der Odde

    Bombenfund an der Odde

    Sylter Rundschau vom 20. April 2017: Kontrollierte Sprengung an der Odde

  • 05.04.2017  Zwei Schwaben in Hörnum

    Zwei Schwaben in Hörnum

    Sylter Rundschau vom 05. April 2017: Zwei Schwaben in Hörnum

  • 28.03.2017  Sandvorspülung

    Sandvorspülung

    Sylter Rundschau vom 28. März 2017: 26 Millionen für Sylts Strände

  • 07.03.2017  Jugendfeuerwehr Hörnum

    Jugendfeuerwehr Hörnum

    Sylter Rundschau vom 07. März 2017: Jung, engagiert und ehrenamtlich tätig